Beobachtungen, Erkenntnisse und unabhängige Meinungen rund um das Web.
Das Journal, sämtliche Ausgaben.
Wir schreiben hier, weil gute Arbeit Erklärung verdient. Weil hinter jeder Website Entscheidungen stehen, die man sehen sollte. Und weil manche Themen nicht in ein Angebot passen, aber trotzdem gesagt werden wollen.
Ihr Kunde sucht nicht, was Sie anbieten
Zwischen dem, was ein Betrieb leistet, und dem, was seine Kunden bei Google eintippen, liegt oft eine ganze Sprache.
Den ganzen Artikel lesen →„Ein Heizungsbauer in Bielefeld schreibt auf seine Website, er liefere hydraulische Abgleiche und Wärmepumpenkaskaden. Seine Kunden tippen bei Google ein, dass die Heizung nachts brummt. Die beiden finden einander nicht, obwohl sie füreinander gemacht sind."
Die Schriftart, die Post vom Anwalt bringt
Eine Zeile Code lädt eine Schrift von einem fremden Server, und mit ihr eine Rechtsfrage, die Zehntausende Websites betrifft.
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Was eine Website kostet, und was die Zahl verschweigt
Zwischen drei Angeboten für dieselbe Leistung können zehntausend Euro liegen, und alle drei können ihren Preis wert sein.
Lesezeit 5 Min
Die Domain, die dem eigenen Betrieb nicht gehört
Die wichtigste Adresse eines Betriebs steht in einem Register, das die wenigsten Inhaber je gesehen haben, und manchmal steht dort ein fremder Name.
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Sieben Jahre, dann beginnt die Website zu lügen
Keine Website lügt am Tag ihrer Freischaltung. Sie wird von der Wirklichkeit überholt, Seite für Seite, und niemand merkt es, weil niemand mehr hinsieht.
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Die Rechnung von der Gmail-Adresse
Im Postfach zählt nicht das Briefpapier, sondern der Absender. Eine geliehene Adresse erzählt dort eine andere Geschichte als der Firmenwagen vor der Tür.
Lesezeit 4 Min
Eine Website ist kein Projekt, sondern ein Werkzeug
Projekte werden abgeschlossen und vergessen. Werkzeuge werden benutzt, gemessen und nachgeschärft. Der Unterschied entscheidet, was eine Website einbringt.
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Das Lächeln, das auf tausend Websites wohnt
Besucher haben gelernt, Werbegesichter zu übersehen. Was bleibt, ist die seltene Beweiskraft eines echten Fotos.
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Wer keine Preise nennt, hat das Angebot schon verloren
Die Angst, mit einer Zahl Kunden zu verschrecken, kostet mehr Aufträge als jede Zahl es je könnte.
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Texte, die nach Sprachmodell klingen, verkaufen nichts
Sprachmodelle haben das Schreiben billig gemacht und das Austauschbare massenhaft. Genau dadurch wird das Konkrete zum knappsten Gut im Netz.
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Der Auftragsverarbeitungsvertrag, den niemand liest
Das unscheinbarste Dokument des Datenschutzes liegt meist fertig im Kundenportal und wartet seit Jahren auf einen einzigen Klick.
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Der Relaunch, bei dem alles bleibt wie vorher
Über die teuerste Form der Veränderung, eine Erneuerung, die nichts erneuert außer der Oberfläche.
Lesezeit 4 Min
Wer mobil verliert, hat schon verloren
Die meisten Betriebe prüfen ihre Website am Schreibtisch ab, ihre Kunden benutzen sie auf dem Sofa, und Google urteilt längst nur noch über die kleine Ansicht.
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Alt-Texte, die Maschinen lesen, und Menschen auch
Das am häufigsten übersehene Textfeld des Internets entscheidet darüber, wer Ihre Bilder wahrnimmt, blinde Kundinnen ebenso wie Suchmaschinen und KI-Modelle.
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Tausend Betriebe, eine Vorlage
Wer einen Website-Baukasten nutzt, mietet nicht nur eine Plattform, sondern eine Vorlage, in die der eigene Betrieb hineingepresst wird.
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